Deutsche Cannabis AG bricht ein

Die Deutsche Cannabis AG gibt heute per adhoc folgendes bekannt: 

Vorstand erlangt Kenntnis über offene Altforderung, Rechtsmittel werden eingelegt

04.06.2015 08:22

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Berlin, den 04. Juni 2015 - Der Vorstand der Deutsche Cannabis AG hat Kenntnis davon erlangt, dass gegen die Gesellschaft offenbar ein rechtskräftiger Titel besteht, der seinen Ursprung im Jahr 2010 zu haben scheint.

Diese Forderung wurde von früheren Organen zu keinem Zeitpunkt erwähnt und vermutlich auch nicht bilanziert.Die Gesellschaft wird alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ausschöpfen und vertritt juristisch eine andere Sichtweise. Gleichwohl sind bestandsgefährdende Auswirkungen nicht auszuschließen.Gegen die früheren Organe wird die Gesellschaft gegebenenfalls aus diesem und anderen Gründen umfangreiche Haftungsansprüche geltend machen.

Quelle finanznachrichten.de

Seltsam ist, dass die Höhe der Forderung nirgends nur erwähnt wird! Die Aktie bricht daraufhin massiv ein und testet bisher im Tagesverlauf das in der Vorgängerprognose als charttechnisches Kursziel (Worst-Case-Szenario) abgeleitete Niveau bei ca. 0,25€. Das Tagestief bisher ist bei 0,281€-. der Abverkauf wird begleitet von einem massiven Volumenanstieg. Aktuell wurden bereits 183.000 Aktien umgesetzt - dies entspricht dem 10-fachen Volumen des Durchschnitts der letzten 20 Handelstage. Somit notiert die Dt. Cannabis AA aktuell knapp 35% im Minus. Ein Rebound bis zur Abrisskante bei ca. 0,5€ wäre denkbar.