Oregon, die Hauptstadt Washington D.C. und Alaska legalisieren Marihuana - Florida lehnt Legaliserung für medizinische Zwecke ab - Cannaindex fällt 7,5%

Oregon, Washington District of Columbia und Alaska sprechen sich für die Legalisierung von Marihuana aus

Bei Volksbefragungen parallel zu den Kongresswahlen in den USA haben die Bürger in Alaska, Oregon und dem Regierungsbezirk um die Hauptstadt Washington D.C. für die Legalisierung von Marihuana gestimmt. Entsprechende Referenden fanden hier eine Mehrheit. Ähnliche Referenden waren bereits bei der Wahl vor zwei Jahren in Colorado und dem Bundesstaat Washington erfolgreich. 

In Oregon sprachen sich bei dem Referendum mehr als 50% für Straffreiheit und auch für den Verkauf im Einzelhandel aus. Alaska, das bereits Cannabis für medizinische Zwecke erlaubt, geht in die nächste Runde und legalisiert nun auch Gras für den Privatkonsum ohne medizinische Indikation.

Damit folgen  die Staaten dem Beispiel von Colorado und Washington. Bürger über 21 Jahre dürfen dort Gras besitzen und bis zu vier Cannabis-Pflanzen zu Hause anbauen.

Florida lehnt indessen die Legalisierung ab 
Die Wähler in Florida haben sich gegen die Legalisierung von Marihuana für medizinische Zwecke ausgesprochen. Das Referendum verfehlte die notwendige Mehrheit von 60 Prozent der Stimmen. (Zwar stimmten 57,6 Prozent der Wähler für die Legalisierung von Marihuana, das sind aber weniger als die in Florida benötigten 60 Prozent, da es sich um eine Verfassungsänderung handelt). In 23 US-Bundesstaaten sowie der Hauptstadt Washington, D.C. ist der private Gebrauch von Marihuana für medizinische Zwecke zugelassen.

Wie verarbeitet der Marihuanaaktienmarkt diese Nachrichten?

Der CannaIndex lässt am Tag nach den US-Referenden kräftig Federn. Mehrere Werte erfahren deutliche Abschläge. Die Vorschussloorbeeren der letzten Woche waren wohl zu viel des Guten, die Erwartungen offensichtlich hoch. Am Markt gilt das Motto: Sell on good news...

33 der 40 Wert notieren (Stand 21:30Uhr) im Minus, 12 davon aktuell sogar im 2-stelligen Bereich.

 

 

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